Das autonome Nervensystem als Emotionsregulator

Wir Menschen sind mit unserem Nervensystem inklusive unserem Gehirn ausgestattet, welches es uns erlaubt, wunderschöne aber auch extrem schmerzhafte Emotionen zu empfinden.

Dafür ist unser System ständig auf Empfang. Überprüft die Signale, die es von unserer Umwelt empfängt, sowie die Signale, die unser Körper an uns sendet. Es verarbeitet und analysiert diese, um uns bestmöglich auf die aktuelle Situation reagieren zu lassen.

Der britische Psychologe Dr. Paul Gilbert unterteilt unsere Emotionen in 3 Systeme

Das "Threat System"

hilft uns, Gefahren rasch zu erkennen und darauf zu reagieren.

Gefühle wie

  • Angst
  • Ärger
  • Eifersucht
  • Ekel

werden erzeugt.

Das daraus resultierende Verhalten kann einerseits eine Kampf- oder Fluchtreaktion und andererseits eine Erstarrungs- oder Vermeidungsreaktion sein.

So ist zu erklären, dass jemand gewisse Orte meidet oder gewissen Personen aus dem Weg geht. Auch das bewusstlose Zusammenbrechen in einer emotional sehr belastenden Situation, wird durch das "Threat System" verursacht.

Das "Drive System"

steuert unser zielgerichtetes Verhalten.

Wünsche nach

  • Erfolg
  • Status
  • Macht
  • Besitz

und Gefühle wie

  • Erregung
  • Verlangen
  • Genuss
  • Freude
  • Vitalität

werden aktiviert.

Das "Soothing System"

ermöglicht es uns, soziale Beziehungen zu leben.

Es vermittelt

  • soziale Sicherheit
  • Ruhe
  • Offenheit
  • Wohlbefinden
  • Güte
  • Mitgefühl
  • Sanftheit

Es kann ABER nur in Aktion treten, wenn die beiden anderen Systeme ausgeglichen agieren.

Dann fühlen wir uns

  • zufrieden
  • geborgen
  • sicher.

Die Steuerung der 3 Systemen fordert uns immer wieder heraus.

Wann wird nun welches der drei Systeme aktiv?

Dies entscheidet unser Instinkt. Er überprüft an Hand der gemachten Erfahrungen und Einschärfungen, ob ein bestimmter Mensch oder eine bestimmte Situation

  • sicher
  • gefährlich oder
  • lebensbedrohlich

ist und setzt diese Entscheidung in Emotionen um, welche wiederum unser Verhalten beeinflussen.

Das Ergebnis der Überprüfung

beeinflusst,

  • ob wir uns in Beziehungen aufgehoben und zugehörig fühlen.
  • ob wir den Kontakt zu anderen als angenehm oder anstrengend empfinden.
  • ob wir entspannt bleiben oder in Stress verfallen.

Bei Inkohärenz der 3 Systeme

kommt es zu emotionalen Missempfindungen wie

  • Unzufriedenheit
  • Selbstwertproblemen
  • innerer Unruhe
  • depressiver Verstimmung
  • Ein- und Durchschlafproblemen
  • Konzentrationsstörungen

Kohärenz

wird durch durch das Training der Herzratenvariabilität erreicht anhand von

CORINNA BINTZ
Heilpraktikerin für Psychotherapie

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